Tipps für Eltern


Schwimmen ist (lebens-)wichtig


Wie entscheidend es ist, das Schwimmen zu beherrschen, zeigt die traurige Tatsache, dass Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist. Mit der Zahl der Nichtschwimmer steigt auch die Zahl der Ertrinkenden. Grundsätzlich gilt deshalb: Je früher Kinder schwimmen können, desto besser.

Leider ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Kinder in der Schule neben rechnen, lesen und schreiben auch schwimmen lernen. Immer häufiger fallen Schwimmstunden aus. Diese beunruhigende Entwicklung hat dazu geführt, dass mittlerweile rund ein Drittel der Kinder, die die Grundschule verlassen, nicht schwimmen können. Eltern sollten deshalb selbst aktiv werden und dafür sorgen, dass ihr Kind schwimmen lernt.


Früher Kontakt schafft Vertrauen

Die beste Vorbeugung für kleine Kinder ist der vertraute Umgang mit Wasser. Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern möglichst früh viel Zeit im Wasser verbringen. Das kann bereits zu Hause in der Badewanne beginnen, sich über das Plantschbecken bis hin zum Nichtschwimmerbecken fortsetzen.

Die Kleinen lernen die besonderen Eigenschaften des Wassers kennen: Einerseits kann man darin untergehen, andererseits kann das Wasser auch tragen. Die Kinder verlieren die Scheu und erproben eigene Bewegungsmuster. Sie können sich anfangs nicht selbstständig über Wasser zu halten und müssen deshalb immer beaufsichtigt werden. Mit etwa fünf Jahren sind Kinder dann alt genug, um schwimmen zu lernen und dadurch vor dem Ertrinken geschützt zu werden.

Rund ums Schwimmenlernen stellen sich für Eltern viele Fragen. Hier bekommen sie die wichtigsten Antworten: